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Garten

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Unser Gartenprojekt bezieht sich auf unseren Garten, wie es uns gefällt, was für Ideen dahinterstecken, wie die Umsetzung ist, die Fehler und letzten Endes Tips, die auch für uns lohnend sind.

Es fing mit einem Rasen an. Typisch, einfach und schließlich langweilig. Es sollte etwas schönes hinein, Blickfänger eben, und wir beschlossen eine Reihe Rhododendren zu pflanzen. Gesagt getan und bestellt. Die Löcher wurden ausgehoben, natürlich viel zu klein und in einem zu geringen Abstand.

Als nächstes begannen wir diverse Beete anzubauen, Hochbeete um Nutzpflanzen anzubauen, damit unsere Kinder sehen, dass man Gemüse nicht nur in den Kaufhallen bekommt :)

Nachdem unsere Kinder größer waren und der erzieherische Faktor abgeschlossen war, weichten die Beete mit Gemüse und es wurden Obstbäume und Büsche gepflanzt. Hier mussten wir feststellen: pflanzen alleine bringt nichts, die Pflanzen brauchen auch entsprechende „Partner“. Also mehr Obstbäume und die Sache lief. 

 

Japan ist schön und Koi sind auch richtig tolle Fische. Das nächste Projekt lief an, mit wenig bis keiner Erfahrung lediglich mit der Vorstellung wie es sein könnte. Der Weg dahin, den wir immer noch bestreiten, ist lang. Teich Nummer 1 wurde ausgehoben, von Hand. Nachdem wir einen riesigen Teich geplant hatten und wir nach einer Woche buddeln noch sehr weit vom Ergebnis entfernt waren, kamen wir zu dem Entschluss: der ist ja schon groß genug. Folie rein, Wasser hinterher, ein paar Platten als Ufer und wir redeten uns ein: es sieht toll aus. Gott sei Dank ging nach ein paar Jahren die Folie kaputt und wir waren dazu gezwungen, mit dem Vorsatz es richtig und vor allem schön zu machen an Teich Nr. 2. Naja der gleiche Teich, bloß größer.

Diesmal dachten wir an Filter, an den Teichrand und alles andere, zumindest gingen wir davon aus, diesmal alles richtig zu machen. Das Projekt startete. Der Teich wurde abgelassen, die Fische in Quarantäne, die Folie raus und es sah aus als hätte eine Bombe eingeschlagen - es muss hässlich werden, bevor es schön wird. Knapp 10 Tage haben wir benötigt, um den Teich zu erweitern, neue Folie einzubringen, Filteranlage aufzubauen und eine kleine Holztrasse, welche liebevoll „Lidodeck“ von uns genannt wird. Mittlerweile läuft dieser Bau seit ca. 5 Jahren. Unser größter Fehler ist nach wie vor der fehlende Bodenablauf, ja hätte ich da mal auf meine Frau gehört……

Mit der Filteranlage bin ich nur mäßig zufrieden. Sie ist nicht schlecht, ein Rieselfelder von naturagart, welche theoretisch für 50 Kubik ausreichend ist, aber für unseren Teich dann eben doch nicht wirklich genug. Wir haben ca. 25 bis 30 Kubik. Die Anlage wurde um eine UV Filterstrecke erweitert und es zeigte sich, dass es besser wurde, jedoch immer noch nicht ausreichend. Dann fanden wir den Modern Koi Blog - oder viel mehr meine Frau. In diesem Blog konnten wir uns aufzeigen lassen, was wir für weitere Fehler wir gemacht hatten. Biofilter, Luftzufuhr usw. - ehrlich: manchmal würde ich das Loch zuschütten :)

So erweiterte ich jedoch die Filteranlage um einen Biofilter Marke Eigenbau und siehe da: das Ergebnis wurde besser. Man wächst mit der selbstauferlegten Aufgabe. Im Jahr darauf wurde die Marke Eigenbau erweitert: Vor den Biofilter kam ein Bürstenfilter, dann der Biofilter mit Helixen gefolgt von einem „Ruhebecken“. Somit läuft unsere Filteranlage wie folgt: UV, Rieselfilter, Bürstenfilter, Biologie und final das Ruhebecken. Besser aber noch nicht perfekt. Der Wasserdurchsatz ist zu gering, wenn man bedenkt, dass das Wasser des Teichs einmal pro Stunde durchgefüttert werden sollte - von dem Ergebnis sind wir noch ca. 1,5 Tage entfernt…..

Was den Garten angeht so geht es hier immer weiter. Ein kleiner Weg führt geschwungen durch den Garten, der mit allerlei Obstgewächsen, Rhododendren, Gräsern und anderen Gewächsen gefüllt ist. Die Idee mit Bambus und Efeu haben wir nach Fehlschlägen wieder ganz schnell verworfen. Auch interessant ist die Tatsache, dass immer wieder Vögel unseren Garten als Brutstätte nutzen, wir ab und an Besuch von Enten bekommen und leider fand auch ein Fischreiher unseren Teich besonders anziehend. Für letzteren haben wir eine schöne Möglichkeit gefunden, diesen von unserem Teich fern zu halten: Blumentöpfe in bunt am Teichrand verteilt. Wir gehen davon aus, dass zum einem die Farbe der Pötte und zum anderen der Abstand der selbigen ihn davon abhalten in unserem Teich zu fischen. Ansonsten fanden Eidechsen, Bienen, Hummeln, Libellen usw. Zuflucht in unserem Garten und da muss ich sagen: herrlich. 

Was als nächstes kommen wird: ein erneuter Umbau des Teiches, eine Neuauflage von Marke Eigenbau, endlich ein Bodenablauf. Eine Vereinfachung der Reinigung und noch einiges mehr. 

Über den Fischbesatz können wir uns nicht beschweren, von Anfangs: 4 Koi, 3 Graskarpfen und 3 Goldfischen, haben wir nun zusätzlich zum Anfangsbestand noch weitere 4 Koi und einen großen Schwarm von, höchstwahrscheinlich, Goldfischen bei insgesamt ca. 50 bis 60 Fischen.

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